10 Jahre SUKI

03.02.2026

Wie gelingt das Ankommen in einem neuen Land – und in einem neuen Job? Für viele Mitarbeitende aus dem Ausland entscheiden Fragen zu Aufenthalt, Sprache oder Alltag darüber, ob sie bei der Deutschen Bahn wirklich Fuß fassen. Genau dieser Unterstützungsbedarf war 2016 der Ausgangspunkt für ein gemeinsames Projekt von DB, EVG und Stiftungsfamilie. Gestartet als Projekt Integration Schiene, wurde das Angebot 2019 in Soziale und kulturelle Integration (SUKI) umbenannt und ist seit drei Jahren fest in der Stiftungsfamilie verankert. Ziel ist bis heute, Mitarbeitende aus dem Ausland beim Ankommen in Deutschland und bei der Deutschen Bahn zu begleiten.

Ankommen braucht mehr als einen Arbeitsvertrag

In den Anfangsjahren ging es für das Team vor allem darum, zuzuhören, Vertrauen aufzubauen und sichtbar zu werden – durch persönliche Beratung und enge Begleitung. Daraus entwickelte sich schrittweise ein vielfältiges Angebot aus Einzelfallberatungen, Trainings und unterstützenden Formaten. Eine tragende Säule ist dabei das Lotsenprogramm: Seit dem Start 2017 in Hamburg engagieren sich heute bundesweit über 160 freiwillige Bahnmitarbeitende, die neue Kolleginnen und Kollegen in Tandems, Sprachtreffs oder bei Alltagsfragen begleiten – und so praxisnahe, verlässliche Unterstützung ermöglichen.

 
– „SUKI hat gezeigt, wie wirkungsvolle Unterstützung aussieht: nah an den Menschen, praxisorientiert und getragen von echter Zusammenarbeit. Das macht uns als Stiftungsfamilie stolz und gibt Zuversicht für alles, was noch kommt.“ Danilo Zanotti, Geschäftsführender Vorstand Finanzen –

Integration ist keine Einbahnstraße

Eine Erfahrung prägt die Arbeit von SUKI besonders: Integration gelingt nur ge­meinsam – mit den Ankommenden und den Menschen, die sie aufnehmen. Deshalb richtet sich das Angebot nicht nur an internationale Mitarbeitende, sondern ebenso an HR-Bereiche, Führungskräfte und Teams, etwa mit aufenthaltsrechtlicher Beratung sowie Trainings zu interkultureller Zusammenarbeit und Antidiskriminierung. So wird Integration dort gestärkt, wo sie im Arbeitsalltag stattfindet.


– „SUKI steht für Nähe, Unterstützung und Menschlichkeit – Werte, die die Stiftungsfamilie seit über einhundert Jahren prägen. Das Angebot der sozialen und kulturellen Integration baut Brücken, schafft Vertrauen und fördert Teilhabe in einer Zeit, in der Orientierung besonders wichtig ist.“ Siegfried Moog, Vorsitzender des Geschäftsführenden Vorstands –

Im Mittelpunkt steht der Mensch

Wie bei allen Leistungen der Stiftungsfamilie steht auch bei SUKI der Mensch im Mittelpunkt. Hinter jedem Anliegen steht eine persönliche Situation. Wir nehmen sie ernst, hören zu und unterstützen so, dass es im Alltag spürbar hilft. Für alle Fragen zu SUKI stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: www.stiftungsfamilie.de/unterstuetzung/suki


– „Zehn Jahre SUKI stehen für zehn Jahre gelebte Integration bei der Deutschen Bahn. Für dieses Engagement danke ich dem gesamten Team SUKI und allen Beteiligten sehr herzlich. Lassen Sie uns gemeinsam weiter daran arbeiten, dass Integration bei der Deutschen Bahn nicht nur ein Anspruch bleibt, sondern gelebte Realität ist.“ Martin Seiler, Vorstand Personal und Recht der DB AG –

Weitere Artikel

16.12.2025
 

Vereint für den guten Zweck

Stellen Sie sich vor, Sie könnten einer Familie Hoffnung schenken, einem Kind das Lächeln zurückgeben oder einem älteren Menschen das Gefühl, nicht allein zu sein. Spenden ist mehr als nur Geld geben. Es bedeutet, dass Sie sich für das Wohl anderer einsetzen und Leid lindern. Jede Spende hilft uns, unsere sozialen Projekte umzusetzen. Ihre regelmäßigen Beiträge als Mitglieder sind daher ebenso wertvoll für unsere Gemeinschaft wie die vielen kreativen Spendenaktionen, die unsere Arbeit unterstützen. Laufend Gutes tun Große Dinge entstehen, wenn Menschen, wie in der Stiftungsfamilie, gemeinsame Ziele verfolgen. Zu ihnen gehört auch Marcel Jelitto: Seit seinem ersten Marathon 2021 in Frankfurt am Main ist er begeisterter Langstreckenläufer. „Dabei kam mir die Idee, für jeden Kilometer einen Euro an die Stiftung EWH zu spenden“, so der begeisterte Ausdauersportler. Hut ab vor der sportlichen Leistung und danke für die Verbindung von Hobby und mildtätigem Zweck.   — Danke an alle, die uns dieses Jahr mit einer Spende für unsere Arbeit unterstützt haben. Wir sind froh, Sie in unserer Familie zu haben. Sie wollen uns auch unterstützen? Alle Möglichkeiten finden Sie hier: www.stiftungsfamilie.de/spenden — Sammeln beim Sommerfest Am 3. Juli trafen sich Mitarbeitende der regionalen Instandsetzung West von DB InfraGo zum Sommerfest. Die eingenommenen Gelder der Tombola in Höhe von rund 1.000 Euro spendeten die Veranstaltenden an die Stiftung EWH. Anlass zu feiern gab es auch bei DB Regio mit dem hundertjährigen Jubiläum des Bahnbetriebswerks in Erfurt. Rund 1.200 Euro wurden bei den Feierlichkeiten am 30. August unter anderem über ein Glücksrad erlöst. „Wir freuen uns, dass wir die Stiftungsfamilie mit dieser Spende unterstützen können“, so Yvonne Bretzger, Leiterin Produktionszentrum Erfurt. Einen privaten Anlass nutzte wiederum Georg Bartsch, Leiter der Ortsstelle Gütersloh: Sagenhafte 2.200 Euro erhielten wir von ihm, nachdem er zu seinem 70. Geburtstag für unsere mildtätige Arbeit gesammelt hatte. Auszeit vom Krieg Für Jugendliche aus der Ukraine, die infolge des russischen Angriffskriegs besonders schreckliche Erfahrungen gemacht haben, hatten die Stiftungsfamilie, die Deutsche Bahn und die Stiftung der ukrainischen Eisenbahngesellschaft im August eine Erholungsreise organisiert. Neben neuen Eindrücken beim Besuch verschiedener DB-Standorte fanden die jungen Erwachsenen Unbeschwertheit bei Ausflügen unter an­derem zur Harzer Schmalspurbahn, zu einem Bergwerk sowie in die Autostadt Wolfsburg. Möglich gemacht haben dies auch Spendengelder unserer Mitglieder.

Spenden