Foto trifft Bahn

13.07.2022

Wetten? So haben Sie die Bahn noch nicht gesehen! Denn erstmals findet mit dem Tag der Schiene am 16. und 17. September eine bundesweite Aktion voller Veranstaltungen statt, die ungeahnte Einblicke und Eisenbahn zum Anfassen ermöglicht. Mit der Initiative vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr und der Allianz pro Schiene in Kooperation mit der gesamten Branche zeigt die Bahn, was in ihr steckt. Eingebettet ist der Tag in die Europäische Woche der Mobilität. Also: unbedingt vormerken!

Wanderausstellung an drei Kulturbahnhöfen

Natürlich sind auch wir von der Stiftungsfamilie mit dabei und haben uns für diese bisher einmalige Aktion etwas Besonderes ausgedacht: Mit einer Wanderausstellung in ausgewählten Kulturbahnhöfen wollen wir die Vielfalt der Branche darstellen. Los geht es vom 16. bis zum 26. September im Hauptbahnhof Darmstadt, gefolgt von Kassel vom 29. September bis zum 9. Oktober und Weimar vom 12. bis zum 23. Oktober.

Mit dem eigenen Foto dabei sein

Und das Beste: Sie können Teil davon sein! Denn für die Bilder der Wanderausstellung rufen wir einen Fotowettbewerb unter dem Motto „Gemeinschaft macht stark – Schiene schafft Gemeinschaft“ aus. Helfen Sie uns, die Zukunftsorientierung, Klimafreundlichkeit und Vielfalt der Branche im Foto greifbar zu machen. Mitmachen lohnt sich doppelt: Neben der Sichtbarkeit Ihres Motives warten auf die Einsendenden der drei besten Motive Preisgelder in Höhe von 500, 300 beziehungsweise 200 Euro.

Lassen Sie sich für Ihr Motiv von der Welt rund um Mensch und Schiene inspirieren: Schienenverkehr sorgt für Lebensqualität, steht für Sicherheit, leistet einen Beitrag zur Gesundheit, schafft Arbeitsplätze und ist Standortfaktor. Die Schiene ist für die Export-Nation Deutschland unverzichtbar und ein wichtiger Teil der Zukunft Europas und des Klimaschutzes. Die Bedürfnisse der Menschen unter diesen Gesichtspunkten fotografisch darzustellen, ist Ihre Aufgabe, die Sie sicher kreativ umsetzen werden.

Und so geht‘s

Senden Sie bis zum 11. August 2022 maximal drei Fotos an barbara.sciesinski@stiftungsfamilie.de. Die Bereitstellung per WeTransfer oder Cloud-Diensten ist ebenfalls möglich. Format: jpg, Größe: mindestens 3.400 Pixel auf der langen Kante beziehungsweise acht Megapixel. Teilnahmeberechtigt sind die Mitarbeitenden der Deutschen Bahn und alle Stiftungsfamilienmitglieder.

Weitere Informationen: www.bsw-foto.de. Kontakt für Rückfragen: Willy Reinmiedl, Zentraler Fachberater Fotografie und Audiovision, E-Mail: fotografieaudiovision@stiftungsfamilie.de

Weitere Artikel

12.07.2022
 

Hurra, der Nachwuchs kommt

Sie sind jung, sie sind (hoffentlich) wild und sie haben Lust auf den Job bei der Deutschen Bahn: die DB Youngster. 5.500 zukünftige Azubis und Dual Studierende stehen in den Startlöchern, um ab September ihre Ausbildung zu beginnen. Jedoch sind gerade die Monate vor dem Berufsstart für viele enorm anstrengend: Wie ist es plötzlich ohne Schule? Schaffe ich das alles? Und wenn die mich alle doof finden? Die DB Youngster Community Um den jungen Leuten diese Zeit zu versüßen, sie in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken, sie deutschlandweit untereinander zu vernetzen, ihnen Unsicherheiten zu nehmen und bereits jetzt relevantes Wissen mitzugeben, gibt es seit Mai dieses Jahres die DB Youngster Community: ein Programm der Deutschen Bahn gemeinsam mit der Stiftungsfamilie. „Es ist viel mehr als ein Programm“, erklärt Pascal Jussen, der in der Stiftungsfamilie für den reibungslosen Ablauf, die Koordination aller eingebundenen Fachbereiche und die Verzahnung mit den verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen im Konzern zuständig ist. „Es geht um die Vermittlung des Gefühls der gemeinsamen Verbundenheit und Identität. Die Deutsche Bahn weiß, wie wichtig das ist. Sie hat uns als ihren größten Sozialpartner das Vertrauen geschenkt, diese Preboarding-Phase zu gestalten und die DB Youngster schon vor Berufsstart in die Bahnfamilie zu integrieren. Darauf sind wir sehr stolz.“ Workshops, Aktionen, Reisen und mehr Die DB Youngster wählen aus zahlreichen Workshops, Webinaren und Vorträgen, gemeinsamen Aktionen vor Ort, digitalen Events und Community-Reisen – und zahlen dafür wenig oder sogar gar nichts: Denn in der Ausbildung zählt jeder Euro. Zur Auswahl stehen beispielsweise die Workshops „Mein erstes eigenes Geld“ oder „Soziales Engagement“, es gibt digitale Tanz-Flashmobs oder Online-Yoga und vor Ort geht’s zum Geo-Caching oder Müllsammeln. Voraussichtlich zwei Reisen bieten wir dem Nachwuchs an: einen Europa-Trip nach Lloret de Mar im August und die Homerland-Weekends im November in den BSW-Hotels auf Sylt und auf Usedom, im Harz und in Schönau am Königssee. Die Mitgliedschaft in der Stiftungsfamilie übernimmt die Deutsche Bahn für die Einsteiger, die alle Infos über eine spezielle Landingpage, Instagram, Push-Nachtrichten, Newsletter und natürlich auch ganz persönlich über Mund-zu-Mund-Propaganda erhalten.  Jetzt geht‘s los Zum Ausbildungsstart ab September treffen die DB Youngster in der DB Lernwelt auf die Haupt-Community der 5.000 Azubis und Dual Studierenden aus dem dann neuen 2. Lehrjahr. Wir wünschen allen „Frischlingen“ viel Spaß mit unseren Angeboten – und Daumen gedrückt für einen superguten Start! Wir freuen uns sehr auf euch.

Neues lernen

11.07.2022
 

Nach der Flut

Die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist fast auf den Tag genau ein Jahr her. Um sich persönlich ein Bild von den Schäden vor Ort zu machen und sich mit Betroffenen auszutauschen, besuchte DB-Personalvorstand Martin Seiler das Ahrtal. Begleitet wurde er von Dr. Klaus Vornhusen, dem Konzernbevollmächtigen für Rheinland-Pfalz und Saarland, sowie von Siegfried Moog, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftungsfamilie und Sprecher der Kommission.    „Wir haben mit zwei von der Flut betroffenen Familien reden können – und ich war erschüttert über deren Schilderungen“, so Siegfried Moog. „Verständlicherweise wollen sie anonym bleiben, aber so viel darf ich sicher verraten: Wenn Ihr gesamter Lebensmittelpunkt, alle wertvollen Erinnerungen, wichtige Dokumente, das Haus, das Auto, die Kleidung – einfach alles – von jetzt auf gleich einfach weggespült werden, dann stehen Sie buchstäblich vor dem Nichts. Und dann treffen Sie auf Menschen, die zu bescheiden sind, sich bei uns zu melden, um wenigstens das materiell Verlorengegangene erstattet zu bekommen. Das hat mich tief bewegt. Deshalb von mir die eindringliche Bitte: Melden Sie sich bei uns, auch wenn Sie noch nicht abschätzen können, wie hoch Ihr Gesamtschaden sein wird oder Ihnen Rechnungen bzw. Gutachten fehlen. Melden Sie sich bitte auch, wenn Sie sich neu einkleiden mussten oder Möbel benötigen. Wir finden gemeinsam einen Weg, um Ihnen zu helfen, da bin ich mir sicher.“ Die von der Deutschen Bahn gemeinsam mit der Stiftung EWH und weiteren Partnern initiierte Spendenaktion hat rund 4,7 Millionen Euro eingebracht – Gelder, die ausschließlich den vom Hochwasser betroffenen Bahnbeschäftigten zur Verfügung stehen. „Wir haben bisher etwas über 480 Anträge auf finanzielle Hilfe erhalten und etwa ein Viertel der Spenden bereits ausgezahlt“, erläutert Siegfried Moog. „Dabei reichen die Schäden im Einzelfall von einigen tausend Euro bis hoch in die Zehntausende. Rund 60 Anträge davon sind noch in Bearbeitung, weil beispielsweise Schadensgutachten oder Rechnungen von Handwerksbetrieben fehlen. Hinter diesen Anträgen steht nach bisheriger Sichtung auch die höchste Schadenssumme. Über 400 Betroffene haben also bereits Gelder aus dem Spendentopf erhalten.“ Finanzielle Hilfe für Betroffene Sie sind oder waren im Bahnbereich beschäftigt und vom Hochwasser betroffen? Dann melden Sie sich bei uns – telefonisch unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 2651367 oder per E-Mail unter hilfen@stiftungsfamilie.de. Wenn Sie noch nicht final abschätzen können, wie hoch Ihr Gesamtschaden sein wird bzw. Ihnen Gutachten oder Rechnungen etc. fehlen: Wir zahlen auch Teilbeträge aus und erstatten etwa Kleidung oder Möbel, falls Sie sich Neues anschaffen mussten. Wir bieten außerdem Informationstermine vor Ort und einen digitalen Termin an.   Foto links: Martin Seiler (2.v.l.), Dr. Klaus Vornhusen (3.v.l. unten), Siegfried Moog (6.v.l. hinten) und die Verantwortlichen vor Ort

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