Wir gratulieren

25.02.2026

Seit zwei Jahren arbeitet Mirko Nell bei DB Systel in Frankfurt am Main. Von der Stiftungsfamilie hat der 34-Jährige im Onboarding erfahren und sich für eine Mitgliedschaft entschieden: „Weil die Stiftungen Familien in herausfordernden Zeiten zur Seite stehen, Erholungsreisen ermöglichen und auch für Kinder tolle Aktionen machen.“

Familienglück

Eine dieser Aktionen ist der Digitale Wunschbaum, in der Mitglieder der Stiftungsfamilie Kindern jährliche Wünsche zu Weihnachten erfüllen. Zur Aktion hatte der studierte Informatiker bereits 2024 einen Wunsch für seinen einjährigen Sohn Leon Paul angemeldet und uns im Nachgang ein Foto vom gemeinsamen Weihnachtserlebnis gesendet. Prompt hatte die Familie damit bei unserer Verlosung unter allen Bild-Einsendungen einen 250-Euro-Zuschuss für eine Familienauszeit gewonnen.

Nun müssen die Nells nur noch ihr Reise- und Familienglück unter einen Hut bekommen: „Eigentlich wollten wir den Zuschuss schon für ein Wochenende im Erlebnishotel im Harz einlösen. Da wir derzeit aber auf unser zweites Kind warten, verzögern sich die Urlaubspläne etwas.“ Wir wünschen der jungen Familie alles Gute und freuen uns auf ein Wiedersehen im Harz!

Dreifache Überraschung

Auch für die diesjährige Verlosung gibt es bereits glückliche Gewinnerinnen und Gewinner: Wir gratulieren Familie Baumann aus Hannover zum Gutschein für unsere Hotels- und Ferienwohnungen und wünschen eine gute Zeit an einem unserer schönen Reiseziele. Vom Wunschbaum gab es für die drei Kinder übrigens ein Knetspiel-Set, ein Lego-Bauset sowie neue Handschuhe. Wir wünschen viel Freude damit!

Sie möchten auch Gutes für Bahnbeschäftigte tun? Ihre Spende kommt vielen weiteren unserer sozialen Leistungen zugute. Alle Möglichkeiten finden Sie unter www.stiftungsfamilie.de/spenden

Weitere Artikel

16.02.2026
 

Resilient bleiben

Wer sich für Krisen oder stressige Episoden wappnen möchte, landet schnell bei Büchern, Ratgebern und Veranstaltungen zum Thema Resilienz. Dass der Begriff Interesse weckt, zeigt auch die große Resonanz auf unser Projekt Leben-Webinar, das rund 200 Menschen verfolgten. Marina Kyewski, studierte Sozialpädagogin und Resilienztrainerin von der Stiftungsfamilie, erklärt im Gespräch, warum das Konzept so überzeugt, und wie wir unsere persönliche Widerstandskraft Schritt für Schritt stärken. Herausforderungen gehören zum Leben Mit neuen Lebensphasen wie dem Berufsleben oder der Familiengründung gehen in aller Regel auch Herausforderungen einher. Meistens bewältigen wir sie, ohne Schaden zu nehmen. „Zu einer Krise kommt es erst, wenn eine Situation so belastend ist, dass wir uns nicht angemessen anpassen können oder nicht fähig sind, das Erlebte zu verarbeiten. Entscheidend ist, wie einschneidend das Erlebnis für eine Person persönlich ist“, erklärt Marina Kyewski. Flexibel und anpassungsfähig Die studierte Diplom-Sozialpädagogin begleitet Menschen seit acht Jahren in der Sozialberatung der Stiftungsfamilie. Ihr Wissen gibt sie auch in Veranstaltungen weiter, wie kürzlich im Projekt Leben-Webinar unserer Vortragsreihe. Resilienz geht eigentlich auf einen technischen Begriff zurück und beschreibt, dass ein Material in seinen Ausgangszustand zurückkehrt, nachdem es beispielsweise gedehnt oder gestaucht wurde. „Übertragen auf den Menschen bedeutet das, sich nach belastenden Situationen wieder aufzurichten und nicht an ihnen zu zerbrechen“, so Marina Kyewski. Viele Elemente in einem Konzept Zum Konzept gehören die sieben Kompetenzen Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstwirksamkeit, Verantwortungsübernahme, Soziale Netzwerke und Zukunftsplanung, auch Säulen genannt. „Um zu erkennen, von welchen Säulen man besonders profitieren kann, schätzt man sich jeweils auf einer Skala von eins bis zehn ein, gegebenenfalls auch mit Hilfe aus dem Freundes- oder Familienkreis“, so die zertifizierte Resilienztrainerin. Wichtig sei es, einen Aspekt nach dem anderen zu bearbeiten, um sich nicht zu überfordern. Nach einigen Wochen der Selbstarbeit, so die 43-jährige, könne eine neue Einschätzung erfolgen. Alles zu seiner Zeit Dennoch hat das Konzept Grenzen, wie die gebürtige Hamburgerin erklärt: „Bei psychischen Erkrankungen wie beispielsweise einer Depression sind Behandlungen notwendig. Das kann eine Psychotherapie sein, je nach Schweregrad auch eine medikamentöse Begleitung. Ansätze aus der Resilienz können helfen, sich zu stabilisieren oder Rückfällen vorzubeugen. Sie sind aber kein Ersatz für medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.“ Die Sozialberatung der Stiftungsfamilie erreichen Sie telefonisch unter 0800 0600 0800 oder per E-Mail an beratung@stiftungsfamilie.de. Das Programm unserer Webinar-Reihe Projekt leben finden Sie auf unserer Website. Resilienz – die sieben Säulen Optimismus Grundhaltung und Selbsteinschätzung, dass sich die Dinge zum Guten entwickeln werden und dass man in der Lage sein wird, Dinge zum Guten zu beeinflussen. Ermöglicht es, positive Aspekte zu erkennen, ohne die Gesamtsituation schönzureden. Akzeptanz Die Fähigkeit, Realitäten anzuerkennen, auch wenn sie unangenehm oder schmerzhaft sind, und nicht gegen unabänderliche Umstände zu kämpfen. Das bedeutet, Energie nur in das zu stecken, was beeinflussbar ist. Lösungsorientierung Die Energie folgt der Aufmerksamkeit: Richten Sie den Blick auf die Lösung und den eigenen Handlungsspielraum. Übung: Zehn Handlungsalternativen für eine Situation aufschreiben, um in den kreativen Prozess zu kommen. Selbstwirksamkeit Beschreibt die Überzeugung, durch eigenes Handeln positiven Einfluss auf das Leben nehmen zu können. Verantwortungsübernahme Die Fähigkeit, eigenes Handeln und dessen Folgen zu erkennen und zu gestalten, statt sich als Opfer der Umstände zu sehen – selbst in schwierigen Situationen. Verantwortungsübernahme stärkt das Gefühl von Kontrolle. Soziale Netzwerke und Zukunftsplanung Netzwerke: Wer soziale Beziehungen zu Menschen aufbaut und pflegt, die bei Bedarf unterstützen können, fühlt sich eher sicher und gut aufgehoben und erhöht das Selbstwertgefühl. Zukunftsplanung: Machen Sie Pläne, um vorbereitet zu sein und beziehen Sie Alternativen ein (Plan B machen).

Neues lernen

13.02.2026
 

„Solche Momente sind unbezahlbar“

Vielleicht lag es daran, dass wir schon ab September nach Wünschen von Kindern aus der Bahnfamilie gefragt haben. Oder dass unser Digitaler Wunschbaum als Weihnachtsaktion für Familien immer bekannter wird. Jedenfalls waren wir tief beeindruckt, als die rund 1.000 gesammelten Wünsche innerhalb kurzer Zeit erfüllt waren. Gestiftet von vielen unserer Mitglieder, die Kindern eine Freude machen wollten, indem sie die Kosten für eines der Geschenke übernehmen. Wir sagen danke und sind glücklich, Menschen wie Sie in unserer Gemeinschaft zu haben. Gutes tun als Tradition Seit vielen Jahren ruft die Stiftungsfamilie vor Weihnachten dazu auf, Wunschzettel für Kinder aus der Bahnfamilie auszufüllen, denen eine Überraschung zum Fest besonders guttut. Zu sehen sind die Wünsche auf unserer Website, ob Mal-Set, Experimentierkasten oder Bilderbuch. Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, übernimmt die Kosten für einen dieser Wünsche. Die Logistik übernimmt die Stiftungsfamilie, sodass alle Überraschungspakete rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liegen. Überrascht und glücklich „Unsere Tochter Juna (10) war so glücklich, dass ihr Name auf einem Paket von der Post steht. Beim Auspacken kam die nächste Überraschung, als im Karton ein kleiner Stoff-Affe war, genau wie der von Pippi Langstrumpf.“ Wie Familie Kaufmann haben uns nach Weihnachten viele weitere Familien Rückmeldungen wie diese gesendet. Über „Lachen, Staunen und ganz viel Weihnachtsglück“ freute sich Familie Klinckenberg, als Leonard (7) und Tobias (10) ihre lange erwarteten Lego-Bausets in den Händen hielten. „Das Ersparte darf nun für neue kleine Träume bleiben.“ Unterstützung für Eltern Bei den siebenjährigen Zwillingsmädchen Alisar und Malak war die Freude unterm Weihnachtsbaum ebenfalls groß: „Sie haben sich riesig gefreut. Solche Momente sind unbezahlbar und bedeuten uns sehr viel“. Und Familie Franzen schrieb uns per E-Mail: „Es ist unglaublich, dass ihr den Kindern immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert und uns als Eltern auch sonst sehr unterstützt. Ohne euch wäre einiges nicht möglich gewesen.“ Dass die Wunschbaum-Aktion für so viel Freude sorgt, macht uns als Team der Stiftungsfamilie glücklich. Wir danken allen, die Wunschzettel ausgefüllt, Geschenke gestiftet und den Digitalen Wunschbaum 2025 möglich gemacht haben. Sie möchten auch Gutes für Bahnbeschäftigte tun? Ihre Spende kommt vielen weiteren unserer sozialen Leistungen zugute. Alle Möglichkeiten finden Sie unter www.stiftungsfamilie.de/spenden

Spenden

11.02.2026
 

"Wir geben gerne zurück"

Es ist Winter 2023 und es regnet wochenlang fast unaufhörlich. Dann kommt es auch noch zu Starkregen und Hochwasser mit lokalen Schwerpunkten auch in Teilen Norddeutschlands, das bis in den Januar hinein anhält. Erol Kurt lebt mit seiner Frau Aylin (Namen von der Redaktion geändert), seinen Eltern und den vier Kindern im norddeutschen Raum auf flacher, ländlicher Ebene. Sein jüngster Sohn ist noch kein Jahr alt, sein Vater schwer krank. Und der Keller des Hauses ist nicht trocken zu kriegen. Der Fahrdienstleiter ist verzweifelt. „Die Versicherung hat nicht gezahlt“ „Es war schrecklich“, erinnert sich der heute 38-Jährige. „Das Wasser kam einfach immer wieder nach. Das Grundwasser drang durch die Außenwände in den Keller ein. Die Versicherung hat den Schaden nicht abgedeckt, und alle Firmen, die ich angesprochen habe, konnten wir uns nicht leisten. Das ist wahnsinnig teuer. Vom Trocknen einmal abgesehen, mussten Sickerschächte und Drainage verlegt werden, damit das Grundwasser bei künftigen Ereignissen nicht mehr eindringen kann. Wir waren erst sieben Jahre zuvor in das Haus gezogen, damit meine Eltern auch bei uns leben konnten. Unsere Wohnung war einfach zu klein. Meinem Vater ging es damals schon nicht gut.“ „Ich habe vor der Frühschicht gepumpt“ Nach einigen Herzinfarkten war der Vater bettlägerig und pflegebedürftig. Durch das geräumigere Haus hatte die Familie die Möglichkeit, ihn daheim zu versorgen. Neben der psychischen Belastung war die finanzielle Situation also ohnehin nicht rosig. Und als dann das Wasser kam, ist das Fass sprichwörtlich übergelaufen. „Ich habe mir den Wecker noch früher gestellt, damit ich vor Dienstbeginn pum­pen konnte“, sagt Erol Kurt. „Das Ganze hat ewig gedauert“, ergänzt Aylin Kurt. „Natürlich habe ich geholfen, wo es ging, aber mit der Pflege meines Schwiegervaters und unserem kleinen Sohn hatte das natürlich seine Grenzen. Die damals 11-jährigen Zwillinge und unsere 9-Jährige brauchten ja schließlich auch einen einigermaßen geregelten Ablauf.“   – Melden Sie sich bei uns, wenn Sie Unterstützung brauchen! Telefonisch unter 0800 0600 0800 oder per E-Mail: beratung@stiftungsfamilie.de – „Das ganze Haus hat gestunken“ Und nicht nur die Nässe war das Problem: Der Zugang zum Keller befindet sich in der Küche und es hat sich schnell Schimmel ausgebreitet. „Das ganze Haus hat gestunken“, so Erol Kurt. „Das hat man in jedem Winkel gerochen. Wir hatten auch große Sorge wegen des Schimmels. Das war ja gesundheitsgefährdend für uns alle! Besondere Angst hatten wir um unseren Kleinsten, der war ja noch kein Jahr alt. Und natürlich wegen meines Vaters, der mittlerweile leider gestorben ist“, vertraut uns der 38-Jährige an. „Vor etwa eineinhalb Jahren kam auch noch Lungenkrebs dazu“, erzählt Aylin Kurt. „Es ging dann schnell. Wir sind immer noch sehr traurig. Wenigstens konnten wir ihn bis zum Schluss bei uns haben.“ „Familie ist alles“ Die Familie hat einen großen Stellenwert bei den Kurts. Das war auch der entscheidende Grund, warum Erol Kurt zur Deutschen Bahn gekommen ist. „Unser damaliger Nachbar hat dort gearbeitet und mir davon erzählt, dass die Bahn ein guter Arbeitgeber ist“, so der Fahrdienstleiter. „In meinem alten Job hatte ich keine Aufstiegschancen. Also bin ich als Quereinsteiger gestartet, das hat alles gleich geklappt. Natürlich musste ich viel lernen. Aber jetzt bin ich seit einigen Jahren schon Fahrdienstleiter und mache das wirklich gerne. Wir haben dann das Haus in Norddeutschland gefunden und uns dazu entschlossen, hierher zu ziehen. Ich bin dann vor sieben Jahren schon gekommen, meine Frau und die Kinder sind zwei Jahre später nachgezogen. Und dann haben wir meine Eltern geholt, und meine Schwester hat auch bis vor Kurzem bei uns gewohnt.“ „Die größte Last war weg“ Den Kontakt zur Stiftungsfamilie hatte Familie Kurt erstmals vor einigen Jahren. „Wir haben in der Sozialberatung angerufen, um uns wegen der Pflegesituation meines Schwiegervaters zu erkundigen“, erinnert sich Aylin Kurt. „Mein Mann hatte durch seinen Job von den Stiftungen erfahren und ist gleich Mitglied geworden. Die Pflegeberatung hat uns sehr gehol­fen und wir haben den Kontakt gehalten.“ Dass es auch finanzielle Unterstützung geben könnte, wussten sie damals nicht. „Als dann das Wasser kam, war es eher ein Zufall, dass wir davon erfahren haben“, ergänzt der Fahrdienstleiter. „Eine Sozialarbeiterin von der Stiftungsfamilie hat uns darauf aufmerksam gemacht. Wir haben dann einen Zuschuss zu den Kosten gekriegt. Alleine hätten wir das trotz des Kredits, den wir aufgenommen hatten, niemals stemmen können. Damit war erst einmal die größte Last weg.“ „Das war wie ein Zeichen“ Familie Kurt hätte das ohnehin kreditbelastete Haus verkaufen müssen. „Das wäre gar nicht das Schlimmste gewesen“, so die heute 40-jährige Aylin Kurt. „Am Haus selbst hängen wir gar nicht so sehr. Aber wir hätten Erols Vater vermutlich nicht mehr zuhause pflegen können, weil wir nicht genug Platz gehabt hätten. Uns ist sehr wichtig, dass wir das tun konnten. Es war für uns wie ein Zeichen, als wir die Hilfe über die Stiftungsfamilie erhalten haben. Aus vollem Herzen Danke dafür! Sehr gerne geben wir diese Hilfe doppelt und dreifach zurück an alle, die in Notsituationen geraten. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir Stiftungsfa­milienmitglieder sind.“

Menschen im Mittelpunkt