Spielplatz mit Sandkasten, Klettergeräten und mehreren Kindern sowie Erwachsenen, die sich verteilen und miteinander interagieren

Spielerisch lernen

01.09.2026

Was brauchen Kinder, um zu wachsen? Natürlich Spiel und Bewegung. Und wo geht das am besten? Natürlich draußen. Wir sorgen mit unseren Mutter-/Vater-Kind-Kuren nicht nur für das seelische und körperliche Wohl der Eltern, sondern haben auch deren Nachwuchs im Blick. Deshalb musste dringend ein neuer Spielplatz auf dem Gelände unserer Kurklinik Haus Möwennest auf der Sonneninsel Usedom her. Der alte war mit den Jahren doch etwas angestaubt – und das geht ja gar nicht!

Schwuppdiwupp

Scheinbar endlos zog sich die Umbau­phase des Spielplatzes über den Winter hin. Im Frühsommer war es dann end­lich so weit: Etwa 30 Kinder, die gerade mit Mutter oder Vater kurten, stürmten begeistert und in Sekundenschnelle auf ihre neue Außenspielstätte. Den Count­down übernahm Kurklinikleiter Matthias Förster: „Das war so schön zu sehen! Ich habe von zehn heruntergezählt und bei eins spielten schon alle Kinder. Wir ha­ben zwar auch im und ums Haus herum ausreichend Beschäftigungsmöglichkei­ten und die Ostsee ist nicht weit, aber ein Spielplatz ist doch etwas ganz anderes.“

Es blitzt und blinkt

Neben Matthias Förster haben sich auch seine Stellvertreterin Yvonne Luxem so­wie weitere Mitglieder des Teams Mö­wennest die Eröffnung nicht nehmen lassen. Selbstverständlich waren die kurenden Mütter und Väter mit von der Partie und bestaunten gemeinsam mit ihren Kindern die umfangreichen Neu­erungen: Alle Spielgeräte sind nun aus Aluminium und Recyclingkunststoff. Für die Kleinen gibt es ein Spielhaus, einen Sandbuddeltisch, eine Kletter- und eine Spielanlage sowie Federwippen. Für die Größeren bietet der Spielplatz eine Dreh­pyramide, eine Kletterkombination, eine Tischtennisplatte und einen Basketball­platz. Drum herum finden sich Schau­keln, Trampoline und viele gemütliche Sitzmöglichkeiten.

 
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Pädagogisches Konzept

Pssst, nicht Ihren Kindern verraten: Ein durchdachter Spielplatz bringt nicht nur Spaß, die Kleinen lernen auch rich­tig viel – nämlich zu teilen, gemeinsam etwas zu tun, sich auch mal durchzuset­zen, Streitigkeiten unter sich zu klären, Freundschaften aufzubauen und vieles mehr, das sie im Leben weiterbringt.

„Uns war wichtig, offene und ruhige Be­reiche zu schaffen, die zur Bewegung einladen oder dazu, einfach mal zu beob­achten. Wir wollen natürliche Räume und Spielwerte anbieten, die Kreativität und Neugierde wecken sowie die spielerische Begegnung und abwechslungsreiche Ak­tivitäten ermöglichen“, so Yvonne Luxem. „Während Mutter oder Vater dem Kurplan folgen, betreuen wir die Begleitkinder professionell“, ergänzt Matthias Förster. Da ist der neue Spielplatz ein wichtiger Baustein, um vielleicht auch einmal ge­nauer hinzuschauen und die Kinder in Aktion zu erleben. Schließlich sollen alle das Beste von der Kur mit nach Hause nehmen.

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Erholung fernab vom Alltagsstress

Einfach mal durchatmen und sich Zeit für sich nehmen: Das konnte Marion Wutzke in einer Mutter-Kur im Haus Möwennest an der Ostsee im letzten Frühjahr. Mitten in einer herausfordernden Phase tat das besonders gut, wie die Reiseberaterin bei der Deutschen Bahn im Gespräch erzählt. Denn zwischen beruflicher Umorientierung, Weiterbildung und einer angespannten Beziehung mit ihrer 15-jährigen Tochter blieb kaum Zeit für Selbstfürsorge. Seit einigen Jahren ist Marion Wutzke Mitglied der Stiftungsfamilie. Eine Bekannte gab ihr den Tipp für die Mutter-Kur, im Haus Möwennest in Zinnowitz auf der Insel Usedom wurde sie schließlich fündig. Denn neben Mutter-/Vater-Kind-Kuren bietet die Stiftungsfamilie dort je Termin auch zwei Plätze für eine Mutter- oder Vater-Kur ohne Kinder an. Strandspaziergänge bei Sonnenuntergang „Anfangs war es etwas komisch für mich, da ich die einzige Mutter ohne Kind in der Kur war“, erinnert sich Marion Wutzke. Ihre Tochter konnte sie nicht begleiten, besuchte sie aber zweimal. „Das war wirklich schön. Und es hat uns beiden gutgetan, ohne Verpflichtungen gemeinsam Zeit zu verbringen." In der dreiwöchigen Auszeit an der Ostsee konnte sie den Alltagsstress hinter sich lassen, sich ganz auf sich und ihre Gesundheit konzentrieren. Sie sprach offen über ihre Herausforderungen und lernte Methoden kennen, um Rücken und Kopf zu entspannen. Tägliche Strandspaziergänge, gerne bei Sonnenuntergang, durften ebenfalls nicht fehlen. Eine bleibende Erinnerung Ein Angebot – Federball – hatte es ihr besonders angetan: „Das möchte ich auch zu Hause wiederholen, gemeinsam mit meiner Tochter.“ Durch die Auszeit und die Tipps hat sich inzwischen auch die Lage zu Hause entspannt. Eine bleibende Erinnerung an die Mutter-Kur an der Ostsee trägt sie übrigens bei sich, wie sie verrät: „Gemeinsam mit anderen Mamas und Kindern auf der Etage haben wir Bernstein geschliffen, das war schön. Insgesamt war die Kur im Haus Möwennest sehr erholsam. Ein großes Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!“ Alle Informationen über unsere Mutter-/Vater-Kind-Kuren und aktuelle Termine finden Sie hier.

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