Gesundheit beginnt im Kopf

  • v.l.n.r.: Reinhard Breßler, Waltraud Rinke, Thomas Heeb und Johannes Moog

Die psychische Gesundheit stand als Schwerpunktthema im Zentrum des Gesundheitstages am DB-Standort Stephensonstraße 1 in Frankfurt am Main. Mitarbeiter von fünf Betrieben (DB Fernverkehr, DB Regio, DB Vertrieb, DB Konzernleitung und DB Beschaffung) hatten am 6. September 2018 Gelegenheit, sich über dieses und viele weitere Themen in Kurzvorträgen und kleinen Workshops zu informieren. Von 11 bis 16 Uhr standen darüber hinaus auch Gesundheits-Checks, Schnupperkurse und viele weitere Aktionen auf dem Programm.

Die Stiftungsfamilie BSW & EWH beteiligte sich mit zwei Kurzvorträgen und einem Stand auf dem Infomarktplatz an der Veranstaltung. Thomas Heeb, Leiter der Abteilung Soziales, stellte das Projekt „peers at work“ und die Pflegeberatungsangebote der Stiftungsfamilie vor.

Kollegiale Depressionsberater

Eine angeregte und offene Diskussion entstand zu „peers at work“, einem Kooperationsprojekt der Deutschen Bahn, der Stiftungsfamilie BSW & EWH und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Dabei werden kollegiale Depressionsbegleiter, so genannte Peer-Berater, ausgebildet, die den Schritt zu Hilfe und Behandlung für betroffene Kollegen erleichtern sollen (mehr dazu hier). Claudia Hein (DB Vertrieb) und Reinhard Breßler (DB Regio) sind solche kollegialen Depressionsberater in Frankfurt. Gemeinsam mit Thomas Heeb, Waltraud Rinke (Vorstand Deutsche Depressionsliga) und Johannes Moog (Bündnis gegen Depression, Frankfurt) diskutierten Sie das Problem der Thematisierung von Depression im Arbeitsumfeld. Hier treffen Scham und Ängste von Betroffenen, sich offen zur der Erkrankung zu äußern, oft auf Verunsicherung und Unwissen im Umgang mit dieser Erkrankung auf Seiten der Kollegen und Führungskräfte. Das Projekt dient der Information und als Unterstützung für beide Seiten, indem es der Depression ein Gesicht gibt und deutlich macht, dass der offene Umgang damit für Unternehmen und Mitarbeiter eine Win-Win-Situation darstellt.  

Pflege geht uns alle an

Die Pflege Angehöriger ist für Arbeitnehmer und dadurch auch für Arbeitgeber ein zunehmend wichtiges Thema. In einem gemeinsamen Vortrag mit Susanne Kittner (Sozialleistungen und konzernweiter Auftritt im Kundenkontakt (HBA) DB AG) und Frank Herold (Abteilung Politik & Kommunikation, compass – private pflegeberatung) stellte Thomas Heeb die entsprechenden Angebote der Stiftungsfamilie vor. So bietet sie für ihre Förderer individuelle Pflegeberatung in Kooperation mit compass – an 13 Standorten bundesweit, telefonisch oder auch zu Hause. In Zusammenarbeit mit der BAHN-BKK bietet sie zudem eine bezuschusste Gesundheitswoche speziell für pflegende Angehörige an. Darüber hinaus steht ein ganzes Netzwerk aus Sozialberatung, Psychologisch-Therapeutischem Fachdienst und Selbsthilfegruppen zur Verfügung, um pflegende Angehörige zu unterstützen, das in besonderen Notfällen auch durch finanzielle Hilfen und Weitervermittlung an spezialisierte Fachdienste flankiert werden kann.



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Ehrenamt

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