Miteinander – Füreinander

Als Teil der Stiftungsfamilie BSW & EWH unterstützt die Stiftung EWH Beschäftigte der Bahnbranche und deren Familien, denen es wirtschaftlich oder persönlich nicht so gut geht, oder die in eine Notlage geraten. 

Gegründet wurde die Stiftung vor über 100 Jahren als Selbsthilfeeinrichtung des Eisenbahnpersonals und blickt somit auf eine lange Tradition der Hilfe für Menschen in Not – insbesondere für Waisenkinder – zurück. Finanziert wird sie noch immer ausschließlich aus Spendengeldern.

Wir haben eine vielfältige Palette an spezifischen Angeboten und Produkten – und unterstützen auch ganz individuell. Sprechen Sie uns einfach an!

Voraussetzungen und Antragstellung

Voraussetzungen für eine Unterstützung sind

  • eine aktuelle oder ehemalige Beschäftigung im Bahnbereich und
  • das Vorliegen einer Hilfeberechtigung gemäß § 53 der Abgabenordnung.

Um die Voraussetzungen prüfen zu können, benötigen wir einen ausgefüllten Unterstützungsantrag mit den erforderlichen Belegen. Alle Anträge werden vertraulich und nach den geltenden Bestimmungen des Datenschutzes behandelt.

Hier können Sie den Unterstützungsantrag herunterladen. Bei Fragen können Sie sich gerne an unsere Ansprechpartner der Zentralen Antragsbearbeitung wenden.

Da die Stiftung durch Spenden finanziert wird, besteht grundsätzlich kein Rechtsanspruch auf Unterstützung.

Wen unterstützen wir?

Die Stiftung unterstützt folgende Personengruppen bei Vorliegen einer Hilfeberechtigung gemäß § 53 Abgabenordnung:

  • aktive und ehemalige Beschäftigte im Bahnbereich (auch Auszubildende und Dual Studierende) sowie ihre Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner – auch über das aktive Berufsleben hinaus,
  • Kinder und Enkelkinder (Kinder und Jugendliche) von aktiven und ehemaligen Beschäftigten im Bahnbereich,
  • Voll- und Halbwaisen: 
    Unverheiratete Kinder und Enkelkinder (Kinder und Jugendliche) deren Vater und/oder Mutter verstorben ist/sind und von denen mindestens ein Eltern- oder Großelternteil in der Bahnbranche beschäftigt ist/war,
  • andere Personen bei Vorliegen besonderer Notsituationen und in Katastrophenfällen.

Wann liegt eine Hilfeberechtigung vor?

Hilfeberechtigt sind Personen, die gemäß § 53 der Abgabenordnung wirtschaftlich oder persönlich hilfebedürftig sind. 

Wenn das monatliche Haushalts-Bruttoeinkommen inklusive des Vermögens eine bestimmte Summe nicht übersteigt, liegt eine wirtschaftliche Hilfebedürftigkeit vor. Persönlich hilfebedürftig sind Menschen mit eingeschränkter Bewegungsmöglichkeit und/oder Leistungsfähigkeit (körperlich, geistig oder seelisch). Beide Fälle müssen nach jeweils 6 Monaten neu geprüft werden.

Die aktuellen Regelsätze sowie einige Beispiel-Berechnungen haben wir hier für Sie zusammengestellt

Bitte beachten Sie, dass diese Beispiele nur eine erste Orientierung sein können. Für eine Entscheidung über die Hilfeberechtigung müssen neben den Einkommen weitere Punkte (wie Vermögen oder außergewöhnliche Belastungen) berücksichtigt werden. Eine Bewilligung der Leistung kann deshalb nur nach Antragstellung und detaillierter Prüfung durch uns erfolgen.

Warum wird die Hilfeberechtigung geprüft?

Aufgrund der Mildtätigkeit unterliegt die Stiftung EWH der Abgabenordnung (AO) und ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Hilfeberechtigung nach § 53 AO zu prüfen.


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