Premiere in Festenburg: Bikertreffen mit Rock-Festival

  • Gitarren & Bässe: Rock von der Band "Sanity Law"

  • Hotelleiter Frédy Morgenroth (rechts) schwenkt die Start-Fahne

  • Bühne vor dem Erlebnishotel Festenburg

  • Band "Sanity Law"

  • Jugendorchester des Bundesbahn-Orchesters Wuppertal

  • Biker-Gottesdienst

  • Feierlaune bis tief in die Nacht

Es waren weit über 200 Motorradfreunde der STIFTUNGSFAMILIE BSW & EWH, die sich am letzten Freitag im Juni auf den Weg in den Oberharz machten. So waren das Erlebnishotel Festenburg sowie die Ferienwohnungen Brockenblick – Oberharz in Schulenberg fest in Biker-Hand.

Ehrenamtlich organisiert

Hans Mielke aus Melle und Jörg Thunhorst aus Minden sowie Volker Liedtke aus Bremen hatten nicht nur die Idee zum „1. Live Rock-Festival der STIFTUNGSFAMILIE BSW & EWH“, sie hatten sich auch im Vorfeld ehrenamtlich um die Organisation des Rahmenprogramms gekümmert. „Es war recht leicht, die Leute zusammen zu bekommen. Wir haben ein paar Flyer erstellt, einige Mails verschickt und schon hatten wir alle Teilnehmer“, erinnert sich Thunhorst an den einfachen Teil der Organisation. „Die Organisation hier vor Ort haben die tollen Mitarbeiter der Stiftungsfamilie übernommen.“

Testlauf vor zwei Jahren

Schon 2016 waren Hans Mielke und Jörg Thunhorst mit einigen Motorradfreunden, vorrangig aus der Freizeitgruppe der Active-Biker-Nord, einmal in Festenburg gewesen, hatten da eine kleinere Musikveranstaltung inszeniert, denn: „Nur das Fahren und die abendlichen Benzingespräche am Motorrad waren uns einfach zu wenig“, sagt Jörg Thunhorst. Diese (Vor-)Premiere erwies sich als Erfolg und die Band „Sanity Law“ aus Minden glänzte seinerzeit als Stimmungsgarant. Eine Neuauflage wurde geplant, und diesmal im Großformat.

Event für neue Zielgruppen

Dafür ist das Hotel prädestiniert: Die herrliche Landschaft des Oberharzes ist ein wahres Streckenparadies für Motorradfahrer, und Nachbarn, die sich durch Musik oder Motorräder gestört fühlen könnten, sind an den Fingern einer Hand abzuzählen. „Die Leitung des Hauses mit Fredy Morgenroth ist aufgeschlossen und genauso wie auch wir daran interessiert, neue Zielgruppen und damit auch jüngere Menschen für die Stiftungsfamilie zu begeistern“, betont Hans Mielke.

Vernünftiger Auftaktabend

Freitagabend spielte auf der eigens für die Veranstaltung aufgebauten Bühne die Band „Huby & the poor boys“ mit tanzbarer, rockiger Musik aus den vergangenen Jahrzehnten. Insgesamt jedoch hielten sich alle Motorradfreunde, die schließlich bereits weite Anreisen – beispielsweise aus Berlin, München, Cottbus oder sogar Niebüll – hatten, mit dem Feiern etwas zurück, schließlich versprach der Samstag lang zu werden. „Wir haben bewusst etwas eher den Abend ausklingen lassen, damit am Samstag bei den Touren alle frisch und munter sind“, erklärt Hans Mielke.

Samstag ist Tourtag

Nach einem Motorrad-Gottesdienst verteilten sich die Fahrer auf acht Touren. „Die einzelnen Tourguides hatten wir vorher angesprochen. Die haben ganz für sich eine Strecke gewählt“, schildert Hans Mielke. Angst vor großartigen Überschneidungen hatten sie nicht, da der Harz über eine Vielzahl ansprechender Touren mit wunderbaren Panoramen bietet. Zudem starteten die einzelnen Gruppen zeitversetzt. Als die Gruppen dann ab 16:30 Uhr wieder an den Unterkünften eintrafen, lautete die wichtigste Nachricht: „Kein Unfall, alle wieder heil und gesund zurück.“

Festivalstimmung vom Feinsten

Der Abend begann bei Grillbuffet und frisch Gezapftem. Zur Einstimmung trat die Jugendabteilung des Bundesbahn-Orchesters Wuppertal auf, bevor mit „Sanity Law“ ein bewährter Gast durchstartete. Über 30 Songs von AC/DC und Pink Floyd über Van Halen bis zu Queen oder den Doors coverten die fünf Musiker aus Minden, mal dicht am Original, mal mit einer eigenen Interpretation. Die Band traf den Geschmack der Biker so gut, dass sie erst nach fünf Zugaben ihren wohlverdienten Feierabend genießen durfte.

Wiedersehen in zwei Jahren?

Die Organisatoren jedenfalls kassierten am Sonntag reichlich Dank und Lob – genauso wie die freundlichen Hotel-Mitarbeiter. Auch Zusagen, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein, gab es reichlich. Aber: „Wir machen das ja just for fun“, betonte Jörg Thunhorst die ehrenamtliche Tätigkeit der drei Organisatoren, „und wir haben festgestellt, dass wir organisatorisch am Limit angekommen sind. Das können wir nicht jedes Jahr leisten. Vielleicht entwickelt sich dafür ja ein Zwei-Jahres-Rhythmus.“ In Festenburg und Schulenberg sind die Biker jedenfalls immer herzlich willkommen.

Text & Bilder: Camillo F. Kluge



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